Eigener Praxistest · COSORI Iconic Dual 8,6 L

COSORI Iconic Dual Test: Lohnt sich ein Airfryer für 370 Euro?

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COSORI Iconic Dual mit Tester vor blauem Hintergrund – bearbeitete Produktaufnahme
Die COSORI Iconic Dual mit Edelstahlgehäuse und zwei getrennten Körben. Bearbeitete Produktaufnahme.

Rund 370 Euro für eine Heißluftfritteuse – lohnt sich das? Bei der COSORI Iconic Dual wollte ich wissen, wofür ich den Aufpreis bezahle. Edelstahl, ein Glasbedienfeld und zwei getrennte Körbe wirken hochwertig. Für meine Kaufentscheidung zählt aber, wie viel mir diese Ausstattung beim täglichen Kochen bringt und wie gut das Essen gelingt.

Also habe ich Pommes und Chicken Wings gleichzeitig zubereitet, die Körbe ausgemessen und mir Bedienung, Aufheizen und Lautstärke angesehen. Besonders überzeugt hat mich die gleichmäßige Bräunung beider Speisen. Der interessante Haken steckt im Korb: Der hohe, X-förmige Einsatz lässt Platz für die Luft darunter, nimmt dem Essen aber Höhe darüber. Und beim Auskippen blieben tatsächlich ein paar Pommes unter der Platte zurück.

Mein Urteil: Für wen lohnen sich rund 370 Euro?

Für mich lohnt sich die Iconic Dual zum Preis von rund 370 Euro, wenn du regelmäßig mit beiden Körben kochst und bewusst Wert auf Edelstahl und eine hochwertige Bedienung legst. In meinem Durchgang waren die Pommes außen knusprig und innen weich, die Wings schön gebräunt und saftig. Dazu passen die solide Verarbeitung, das helle Glasbedienfeld und die praktische Abstimmung beider Körbe. Den Aufpreis würde ich vor allem für diese Kombination aus Material, Bedienung und zwei Garzonen bezahlen.

Das gefällt mir

  • Sehr gleichmäßige Ergebnisse bei Pommes und Wings im Parallelversuch.
  • Wertiges Edelstahlgehäuse und sauber wirkende Übergänge.
  • Zwei getrennt herausziehbare Körbe; Match und Sync erleichtern die Planung.
  • Helles, übersichtliches Bedienfeld und hilfreiche Kochtabelle in der VeSync-App.

Das solltest du bedenken

  • 44 cm Gerätebreite und zusätzlicher Platz zum Herausziehen der Körbe.
  • Je Korb 4,3 Liter: keine gemeinsame große Fläche für eine breite Form.
  • Hoher Einsatz reduziert die nutzbare Höhe; einzelne Pommes rutschen darunter.
  • Fingerabdrücke auf Edelstahl und ein im Betrieb warmes Gehäuse.

Meine Kaufempfehlung: Den Aufpreis würde ich für Verarbeitung, Materialgefühl und komfortables Parallelkochen bezahlen. Für überwiegend ein Gericht würde ich die schmalere Iconic Single oder die TurboBlaze als Preis-Leistungs-Empfehlung wählen. Die rund 370 Euro beziehen sich auf die Preisempfehlung im Video; das aktuelle Angebot findest du direkt darunter.

Aktuelles Angebot für die Iconic Dual 8,6 L

COSORI Iconic Dual CAF-SE901S-CEU · 8,6 L · Edelstahl
Die Edelstahl-Ausführung mit zwei getrennten 4,3-Liter-Körben aus meinem Test. Mit Match, Sync, VeSync-App und keramisch beschichteten Kochflächen.

COSORI Iconic Dual CAF-SE901S-CEU, Silber, 8,6 L
Preis und Verfügbarkeit bei Amazon prüfen*

Die COSORI Iconic Dual in meinem vollständigen Testvideo

Im Video siehst du die Verarbeitung, meine Messungen und den kompletten Kochversuch einschließlich des Probierens. Veröffentlicht wurde es am .

Testvideo auf YouTube ansehen · Verarbeitung ab 0:00 · Messungen ab 1:22 · Bedienung ab 3:04 · Körbe ab 4:52 · Praxistest ab 6:28 · Ergebnisse ab 7:26.

8,6 Liter auf zwei Körbe verteilt: Wie viel passt hinein?

Frontansicht der silbernen COSORI Iconic Dual mit zwei getrennten Schubladen auf der Arbeitsplatte
Die Iconic Dual ist 44 cm breit. Vorne brauchst du zusätzlich Platz für die herausgezogenen Körbe.

Der wichtigste Unterschied zur Single ist die Aufteilung: zweimal 4,3 Liter statt eines 6,2-Liter-Korbs. Ich kann beide Schubladen getrennt herausnehmen und zwei Speisen mit unterschiedlichen Einstellungen zubereiten. Eine breite Auflaufform lässt sich über die Mitte hinweg allerdings nicht einsetzen.

Mit dem Maßband komme ich pro Korb auf ungefähr 18 cm Breite, 22 cm Tiefe und 9 cm Höhe. Gerade für Fischstäbchen, Fleischstücke oder eine kleine Form sagt mir das mehr als die Gesamtzahl von 8,6 Litern. Was flach nebeneinander liegen soll, muss auf die einzelne Korbfläche passen; der erhöhte Einsatz beansprucht zusätzlich Höhe.

Die Dual ist damit vor allem dann sinnvoll, wenn du zwei Komponenten getrennt planen möchtest. Wer häufig eine einzige größere Portion oder ein breites Stück zubereitet, sollte die zusammenhängende Fläche eines Einzelkorbs oder einer teilbaren TwinFry-Schublade mitdenken.

Merkmal Iconic Dual aus diesem Bericht Bedeutung im Alltag
Modell CAF-SE901S-CEU, Edelstahl/Silber Die 8,6-Liter-Dual-Ausführung; geprüft mit ASIN B0GJSQSBRN.
Körbe 2 × 4,3 L Zwei getrennte Schubladen und Garzonen.
Innenmaß je Korb Eigene ungefähre Messung: 18 × 22 × 9 cm Bei Formen auch Rundungen und den erhöhten Einsatz berücksichtigen.
Außenmaß mit Griffen 44,0 cm breit × 40,2 cm tief × 29,5 cm hoch Vor dem Kauf Stellplatz und Auszug der Körbe prüfen.
Nennleistung 2.700 W Leistungsangabe, keine Verbrauchsmessung pro Mahlzeit.
Einstellbereich insgesamt 30–230 °C; 1 Minute bis 24 Stunden, programmabhängig Lange Laufzeiten sind für niedrige Temperaturen wie beim Dörren gedacht.
Luftführung und App Zwei DC-Motoren, fünf programmabhängige Lüfterstufen, VeSync Die gewählte Garfunktion bestimmt auch den Luftstrom.

Nennwerte und Außenmaße: COSORI. Innenmaße: eigene Messung im Video. Die Modellnummer ist zusätzlich mit der ausgewählten deutschen Amazon-Variante abgeglichen.

Verarbeitung und hoher X-Einsatz: Das fällt mir wirklich auf

Das Edelstahlgehäuse macht auf mich einen ausgesprochen soliden Eindruck. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, beim Anfassen knarzt nichts und das Glasbedienfeld passt gut zum Material. Besonders der polierte Ring setzt sich optisch vom gebürsteten Edelstahl ab. Wer einen Airfryer dauerhaft sichtbar auf der Arbeitsfläche stehen hat, wird diese Gestaltung vermutlich stärker gewichten.

Im Alltag gibt es die andere Seite gleich dazu: Fingerabdrücke fallen auf dem Metall auf, und das Gehäuse wird beim Garen warm. Für mich ist die Iconic daher ein Gerät mit festem Stellplatz, bei dem ich ausreichend freie Fläche und Abstand zu anderen Gegenständen einplane.

Originalfoto des X-förmigen Einsatzes: Unter den vorderen Schlitzen liegen einzelne durchgefallene Pommes; dieser Bereich ist markiertBeim Servieren auch unter dem Einsatz nachsehen
Platz unter der PlatteLuft und Fett können sich darunter verteilen.
Platz über der PlatteDer hohe Einsatz lässt weniger Höhe für das Essen.
Hier siehst du einen echten Nebeneffekt meines Versuchs: Einige Pommes lagen nach dem Auskippen unter der Platte.

Was bringt die X-förmige Crisper Plate?

Die Platte hat erhabene Stege in X-Form. Dadurch liegt das Essen stellenweise höher, und darunter bleibt Raum für Luft sowie abtropfendes Fett. Mich hat daran vor allem interessiert, wie gleichmäßig die Speisen anschließend aussehen. Das Ergebnis mit Pommes und Wings war sehr überzeugend.

Den Anteil der X-Form daran kann ich aus diesem einen Durchgang nicht einzeln herausrechnen. Spürbar ist für mich aber der Platzbedarf: Hohe Formen oder dicke Stücke brauchen über dem Einsatz genügend Luft. Und die Schlitze sind groß genug, dass einzelne dünne Pommes nach unten rutschen. Ich würde beim Servieren deshalb noch einmal in den Korb schauen und die verbleibenden Stücke vorsichtig mit einer geeigneten Zange herausnehmen.

Welche Teile sind beschichtet?

Laut COSORI sind die Innenflächen der Körbe und die Crisper-Platten keramisch beschichtet sowie PTFE- und PFAS-frei. Auch für den Garraum nennt der Hersteller PFAS-Freiheit. Das ist eine Materialangabe des Herstellers; mein Test zeigt die praktische Nutzung und das Essen.

Die eingeschränkte Garantie beträgt laut COSORI fünf Jahre für das Hauptgerät. Für Körbe, Crisper-Platten und deren Silikonteile nennt der Hersteller ein Jahr. Gerade beim Vergleich hochwertiger Geräte lohnt sich dieser Unterschied, weil du diese Teile regelmäßig befüllst und reinigst.

Bedienung: Wofür brauche ich Match, Sync und die App?

Helles Glasbedienfeld der COSORI Iconic Dual mit den Tasten L, Match, Sync und R sowie den Garprogrammen
Beide Garzonen haben ihre eigene Anzeige. L und R wählen den Korb, Match und Sync stimmen die Abläufe ab.

Das helle Display hat mir auf Anhieb gefallen. Ich erkenne die beiden Körbe und ihre Einstellungen gut. Auf meinem Gerät sind Air Fry, Roast, Grill, Reheat, Bake, Dry und Proof beschriftet – also Heißluftfrittieren, Braten, Grillen, Aufwärmen, Backen, Dörren und Teiggehenlassen. Die gewählte Funktion beeinflusst neben den Vorgaben für Zeit und Temperatur auch die Lüfterstufe.

Im Lieferumfang liegen außerdem Aufkleber in mehreren Sprachen. Wer sich mit deutschen Bezeichnungen wohler fühlt, kann das Bedienfeld entsprechend ergänzen. Im täglichen Kochen sind für mich vor allem die beiden Tasten in der Mitte hilfreich:

MATCH: Einstellungen übernehmenDu kopierst die Einstellungen eines Korbs auf den anderen. Das passt beispielsweise zu zwei gleich zubereiteten Portionen Pommes.
SYNC: Gemeinsam fertig werdenDu wählst zwei unterschiedliche Abläufe und lässt deren eingestellte Zeiten gleichzeitig enden. Das erleichtert die Planung von Hauptgericht und Beilage.

SYNC stimmt die Startzeiten aufeinander ab. Die passenden Garzeiten wählst du weiterhin selbst und kontrollierst das Ergebnis beim Kochen. Eine Programmvorgabe kann die Größe deiner Hähnchenteile oder die Dicke eines Fischstücks schließlich nicht automatisch kennen.

Mein nützlichster Teil der VeSync-App

In der App gefällt mir besonders die Kochtabelle: Lebensmittel und Menge auswählen, anschließend einen Vorschlag für Zeit und Temperatur bekommen. Das ist ein angenehmer Ausgangspunkt, wenn ich ein Gericht zum ersten Mal im Airfryer zubereite. Dazu kommt eine Sammlung von Rezepten mit Fotos.

Für mich bleibt die Tabelle eine Orientierung. Zwei gleich schwere Steaks können unterschiedlich dick sein, und dieselbe Pommesmenge kann lockerer oder dichter im Korb liegen. Ich passe Vorschläge deshalb an das tatsächliche Stück und die Bräunung an. Die Bedienung direkt am Gerät ist so übersichtlich, dass ich die App nicht für jede Mahlzeit benötige.

Praxistest: Pommes und Chicken Wings gleichzeitig bei 200 °C

Für den Kochversuch habe ich einen Korb mit Chicken Wings befüllt und in den anderen Tiefkühlpommes gegeben. Bei den Pommes waren es nach meiner Schätzung ungefähr 400–450 g aus einer 600-g-Packung. Ich habe die Menge so verteilt, dass der Boden bedeckt war und etwas darüberlag. Es war keine exakt abgewogene 450-g-Portion.

Beide Körbe liefen mit 200 °C. Nach 17 Minuten habe ich das Essen herausgenommen und direkt vor der Kamera probiert. Damit ist dieser Durchgang besonders alltagsnah: eine Hauptkomponente und eine Beilage, die zusammen auf den Tisch kommen sollen.

Unser Parallelversuch200 °C · 17 Minuten

Echte Testergebnisse nach 17 Minuten bei 200 Grad: ein Teller goldgelber Pommes und ein Teller gebräunter Chicken Wings

Pommes: ca. 400–450 gGeschätzte Menge; außen knusprig und innen weich.
Chicken WingsGleichmäßig gebräunt; beim Probieren saftig.
Die beiden fertigen Portionen aus demselben Durchgang. Zeiten und Mengen beziehen sich auf diesen Versuch.

Wie gut sind die Pommes geworden?

Schon beim Auskippen fand ich die Farbe sehr gelungen. Beim Probieren waren die Pommes außen knusprig, innen weich und für meinen Geschmack nicht zu hart. Vor allem die Gleichmäßigkeit ist mir aufgefallen: Auf dem Teller gab es keinen auffälligen Wechsel zwischen sehr hellen und stark dunklen Stücken.

Die Fotos zeigen auch, was beim Servieren passiert ist. Einige dünne Pommes waren durch den Einsatz gefallen und blieben unter der Platte liegen. Das ändert meinen guten Eindruck vom Garergebnis kaum, ist aber ein Detail, das du beim täglichen Benutzen schnell kennenlernen wirst.

Und die Chicken Wings?

Die Hähnchenteile waren ebenfalls schön und gleichmäßig gebräunt. Ich habe im Video ein Stück geöffnet und probiert: innen saftig, außen mit der gewünschten knusprigen Oberfläche. Gerade zusammen mit den ähnlich gleichmäßigen Pommes war das für mich der überzeugendste Teil des Tests.

Für deine eigene Portion würde ich die 17 Minuten als Erfahrung aus diesem Durchgang einordnen. Größe der Teile, Ausgangstemperatur und Beladung beeinflussen die benötigte Zeit. Prüfe insbesondere Geflügel vor dem Servieren auf einen vollständig gegarten Zustand.

Speise Versuchsbedingungen Mein Ergebnis
Tiefkühlpommes Ca. 400–450 g geschätzt; 200 °C; Ergebnisprüfung nach 17 Minuten Außen knusprig, innen weich; gleichmäßige Farbe. Einzelne Stücke unter der Platte.
Chicken Wings Parallel im zweiten Korb; 200 °C; Ergebnisprüfung nach 17 Minuten Gleichmäßig gebräunt und beim Probieren saftig.

Aufheizen, Lautstärke und Reinigung

1:32 Minuten bis 100 °CIm Video mit dem linken Korb gemessen.
54–55 dB angezeigtHandmessgerät direkt vor dem laufenden Gerät.

Beim Aufheizcheck kam der linke Korb nach einer Minute und 32 Sekunden auf 100 °C. Das passt zu meinem Eindruck eines zügig startenden Dual-Airfryers. Für die Lautstärke habe ich das Messgerät vor das laufende Gerät gehalten; die Anzeige lag dabei ungefähr bei 54–55 dB. Im gezeigten Küchenversuch konnte ich mit dem Geräusch gut leben.

Bei einer anderen Entfernung oder Umgebung kann eine andere Anzeige entstehen. Wenn ich Geräte miteinander vergleiche, ist deshalb der gleiche Messaufbau entscheidend. Einen festen Stromverbrauch für die Pommes-Wings-Mahlzeit leite ich aus den 2.700 Watt Nennleistung nicht ab: Dafür müsste der gesamte Durchgang mit einem Strommessgerät erfasst werden.

Beim Reinigen auch unter die Einsätze schauen

Körbe und Einsätze sind laut COSORI spülmaschinengeeignet. Meine praktische Empfehlung wäre trotzdem, die Teile nach dem Abkühlen möglichst schonend mit einem weichen Schwamm zu reinigen und stärkere Rückstände vorher einzuweichen. So lässt sich auch gezielt unter der erhöhten Platte nachsehen, wo sich Fett und einzelne Pommes sammeln können.

Die zwei kleineren Körbe sind einzeln handhabbar. Du solltest vor dem Kauf dennoch prüfen, wie viel Platz sie in deiner Spüle oder Spülmaschine brauchen. Das Edelstahlgehäuse würde ich mit einem weichen, leicht feuchten Tuch abwischen; Fingerabdrücke gehören bei dieser Oberfläche zum Alltag.

Iconic Dual oder Single: Wann lohnt sich der Aufpreis?

Für die Entscheidung würde ich mir zuerst eine normale Mahlzeit vorstellen. Brauche ich häufig zwei getrennte Temperaturen oder Garzeiten, bringt mir die Dual echten Komfort. Liegt meistens nur ein Gericht im Korb, bezahle ich für eine zweite Zone, die ich seltener nutze. Die Single ist außerdem rund 14 cm schmaler.

Entscheidung Iconic Dual Iconic Single
Korbaufteilung 2 × 4,3 L, getrennt herausziehbar 1 × 6,2 L, eine zusammenhängende Fläche
Gerätebreite 44 cm 30 cm
Wofür ich sie wählen würde Regelmäßig Hauptgericht und Beilage parallel Meist ein Gericht oder ein größeres Stück in einem Korb
Material und App Edelstahl, Glasbedienfeld, VeSync Edelstahl, Glasbedienfeld, VeSync
Preis im Video Genannte Preisempfehlung: 369 € Genannte Preisempfehlung: 249 €

Die rund 370 Euro im Titel sind die gerundete Preisempfehlung von 369 Euro aus meinem Video. Auch die Single-Preisangabe stammt aus dem Video. Aktuelle Angebote können abweichen; den aktuellen Dual-Preis zeigt die Produktbox.

Die Iconic Single habe ich direkt gegen die TurboBlaze getestet. Für möglichst viel Garergebnis pro Euro bleibt die TurboBlaze meine besonders interessante Einzelkorb-Alternative. Das hochwertigere Gehäuse der Iconic ist dann ein bewusster zusätzlicher Kaufgrund.

Bei zwei Körben würde ich auch die Ninja Foodi MAX Dual Zone AF400EU ansehen. Soll es schmaler auf der Arbeitsfläche werden, kommt die COSORI Turbo Tower mit ihren übereinander angeordneten Körben infrage. Für eine breite Form ist die TwinFry mit teilbarer großer Schublade die passendere Bauform.

Alle Konzepte mit ihren Stärken und Grenzen findest du außerdem in meinem Dual-Airfryer-Vergleich und in der Übersicht meiner Heißluftfritteusen-Tests.

Häufige Fragen zur COSORI Iconic Dual

Kann ich nur einen Korb benutzen?

Ja. Die beiden Garzonen lassen sich getrennt einstellen. Mein Aufheizcheck im Video bezieht sich beispielsweise nur auf den linken Korb. Für gelegentlich kleine Portionen ist das praktisch; bei dauerhaft nur einem Gericht würde ich zusätzlich einen Einzelkorb vergleichen.

Wie viel Pommes passt in einen Korb?

Mein gezeigter Versuch arbeitet mit ungefähr 400–450 g im Pommeskorb. Diese Menge habe ich geschätzt. Damit konnte die Iconic Dual im Test gleichmäßig und knusprig garen. Eine deutlich höhere Füllung verändert die Luftverteilung und muss gesondert ausprobiert werden.

Ist die Iconic Dual PFAS-frei?

COSORI nennt für Garraum, Korbinnenflächen und Crisper-Platten PFAS-Freiheit. Für die keramisch beschichteten Innenflächen wird außerdem PTFE-Freiheit angegeben. Die genaue Materialbeschreibung verlinke ich unten bei den Herstellerquellen.

Worin unterscheiden sich Match und Sync?

Match übernimmt dieselben Einstellungen für beide Körbe. Sync koordiniert zwei unterschiedlich eingestellte Abläufe so, dass die gewählten Garzeiten gleichzeitig enden. Die richtige Garzeit für die jeweilige Speise bleibt deine Einstellung.

Für wie viele Personen reicht die Dual?

Das hängt stärker von deinen Gerichten und Portionen ab als von einer festen Personenzahl. Mein Versuch zeigt eine Portion Pommes parallel zu Wings. Wenn du häufig große Mengen einer einzigen Speise oder eine breite Form brauchst, vergleiche besonders die Fläche je Korb mit einem großen Einzelkorb.

Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einem günstigeren Airfryer?

Für mich dann, wenn Edelstahl, das gut ablesbare Bedienfeld und zwei getrennte Körbe zusammen zu deiner Küche passen. Die gleichmäßigen Ergebnisse haben mich überzeugt. Wer vor allem viel Platz pro Euro sucht, sollte weitere Dual-Geräte und ihre Angebote danebenstellen.

Mein Fazit: Ist die Iconic Dual rund 370 Euro wert?

Ja, für mich kann die COSORI Iconic Dual rund 370 Euro wert sein – wenn du ihre zwei Körbe regelmäßig nutzt und dir die hochwertige Verarbeitung den Aufpreis wert ist. Die gleichmäßig gebräunten Pommes und saftigen Wings haben mich überzeugt. Edelstahlgehäuse, Glasbedienfeld, Match und Sync machen daraus ein stimmiges Gesamtpaket für Hauptgericht und Beilage.

Steht für dich vor allem möglichst viel Leistung fürs Geld im Vordergrund, würde ich vor dem Kauf auch die verlinkten Alternativen ansehen. Die 44 cm Breite und die kleinere Fläche je Korb müssen dafür zur Küche passen. Für überwiegend ein Gericht wäre die Single meine schmalere Wahl; für möglichst viel Garraum pro Euro würde ich weitere Modelle mitvergleichen. Der hohe Einsatz und die darunter gerutschten Pommes sind kleine Alltagsdetails, die du vor dem Kauf kennen solltest.

Aktuelles Angebot für die Iconic Dual 8,6 L

COSORI Iconic Dual CAF-SE901S-CEU · 8,6 L · Edelstahl
Die Edelstahl-Ausführung mit zwei getrennten 4,3-Liter-Körben aus meinem Test. Mit Match, Sync, VeSync-App und keramisch beschichteten Kochflächen.

COSORI Iconic Dual CAF-SE901S-CEU, Silber, 8,6 L
Preis und Verfügbarkeit bei Amazon prüfen*

Über mich und diesen Test

Ich bin Sven Gaiser, der Fritteusen-Profi. In diesem Bericht beschreibe ich meinen eigenen Iconic-Dual-Versuch mit Pommes und Chicken Wings, die Korbmessung sowie den Aufheiz- und Geräuschcheck. Das vollständige Video und meine Originalfotos zeigen die Situationen und Ergebnisse. Technische Nennwerte und Materialangaben habe ich mit COSORI und der exakten deutschen Modellvariante abgeglichen.

Mehr über mich und meine Tests · Mein YouTube-Kanal